Religionsunterricht

Grundlegendes

Religionsunterricht allgemein

Das Lehrfach Religion ist im Grundgesetz verankert und wird an allen öffentlichen Schulen gemäß des Bildungsplanes Baden-Württemberg, nach Bekenntnissen (Konfessionen) getrennt, durchgeführt. Das Fach "Ethik" gibt es an Grundschulen in Baden-Württemberg zur Zeit nicht.

Inhalte des Religionsunterrichtes sind der kreative Umgang mit biblischen Geschichten, Nachdenken über Grundfragen des Lebens und das Kennenlernen kirchlicher Traditionen.

Neu ab dem Schuljahr 2021/22

Unser Religionsunterricht findet in konfessioneller Kooperation statt

Seit dem Schuljahr 2005/2006 besteht in Baden-Württemberg die Möglichkeit, den Religionsunterricht in einzelnen Klassenstufen konfessionell-kooperativ zu erteilen. Hierzu gibt es eine verbindliche Rahmenvereinbarung zwischen den Evangelischen Landeskirchen in Baden und in Württemberg, der Erzdiözese Freiburg und der Diözese Rottenburg-Stuttgart.
Ab dem Schuljahr 2021/22 wird an unserer Schule in Absprache mit den Kirchenvertretern, der Schulleitung, den ReligionslehrerInnen und den Elternvertretern der Religionsunterricht in den Klassenstufen 1-4 konfessionell-kooperativ erteilt.
Das bedeutet, katholische und evangelische Schüler werden gemeinsam unterrichtet. Falls Ihr Kind keiner Konfession oder einer anderen Religion angehört, kann es auf Ihren Wunsch am konfessionell-kooperativen Religionsunterricht teilnehmen.

Bei der Gestaltung des Religionsunterrichts arbeiten die evangelischen und die katholischen Lehrkräfte als Team zusammen. Sie greifen hierbei auf einen Unterrichtsplan zurück, der sowohl den Vorgaben des evangelischen als auch denen des katholischen Bildungsplans entspricht. Deshalb ist dieser Unterricht weiterhin konfessioneller Religionsunterricht. Die katholischen und evangelischen Lehrkräfte wechseln sich nach einem Schuljahr ab, soweit möglich.

Aus inhaltlichen und rechtlichen Gründen ist für die Zeugnisnote die Konfession der Lehrkraft, die den Unterricht erteilt hat, maßgeblich.

Die Ziele der konfessionellen Kooperation im Religionsunterricht sind:
- die authentische Begegnung mit der anderen Konfession zu ermöglichen;
- die ökumenische Offenheit beider Konfessionen erfahrbar zu machen;
- ein vertieftes Bewusstsein für die eigene Glaubensrichtung zu schaffen.

Teilnahme

Alle Kinder sind eingeladen

In unserer Schule gibt es evangelischen und katholischen Religionsunterricht. Getaufte Kinder besuchen in der Regel den Unterricht ihrer Konfession. Wer nicht getauft ist oder eine andere Religion hat, ist eingeladen, am konfessionellen Religionsunterricht teilzunehmen.
Die Entscheidung dafür muss in den ersten zwei Wochen des Schuljahres erfolgen und gilt dann für das Schuljahr. Eine Abmeldung ist auch zum Halbjahr möglich. Kinder, die nicht am konfessionellen Religionsunterricht teilnehmen, werden während des Religionsunterrichts in klassenübergreifenden Gruppen von einer Lehrkraft betreut.
In der 1. und 2. Klasse erscheint das Fach Religion nicht im Zeugnis. In der 3. und 4. Klasse bekommen die Schüler eine Zeugnisnote und schreiben Klassenarbeiten während des Schuljahres.Während der 3. Klasse wird im katholischen Religionsunterricht die Vorbereitung auf die Kommunion mit begleitet.

Religiöses Leben an der Schule

Schulgottesdienste und religiöse Rituale haben ihren festen Platz in unserem Schulleben

Zum religiösen Leben unserer Schule gehören jedes Schuljahr drei Schulgottesdienste: zum Schuljahresanfang, vor den Weihnachtsferien und zum Schuljahresende. Alle Kinder und Eltern, ob mit oder ohne eine Religionszugehörigkeit, sind dort willkommen. An der Gestaltung dieser Gottesdienste wirken unsere Schülerinnen und Schüler mit. Außerdem wird die Advents-und Weihnachtszeit mit dem Aufbau einer Krippe und eines Christbaums sowie adventlichem Singen in der Aula gestaltet.

Schuljahr 2020/2021

Religionsunterricht unter Pandemiebedingungen

In diesem Schuljahr findet der Religionsunterricht im Klassenverband statt. Das entspricht einer Übereinkunft der Kirchen während der Pandemie, um konstante Gruppen im Unterricht zu ermöglichen.
Die katholischen und evangelischen Lehrkräfte haben sich über den Inhalt im Unterricht abgesprochen, um dieser besonderen Situation zu entsprechen.
Kinder, die nicht getauft sind oder einer anderen Religion angehören, nehme nur auf Antrag der Eltern teil.

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